Prävenionsprojekt gegen häusliche und sexualisierte Gewalt

Das dreigeteilte Kooperationsprojekt "Gewaltprävention gegen häusliche und sexualisierte Gewalt" wurde initiiert durch die Frauen von Soroptimist International - Club Erlangen, Frau Kesting sowie unserer Schulpsychologin Frau Grüner. Darüber hinaus konnten die folgenden Beratungsstellen der Stadt Erlangen als schulexterne Vortragende gewonnen werden:

 

·       Familienberatungsstelle der Stadt Erlangen

·       Beratungsstelle Frauennotruf

·       Frauenhaus

·       Kinderschutzbund

 

Die Jugendlichen der Wirtschaftsschule aus den 9. Jahrgangsstufen, den zweistufigen 10. Klassen sowie unserer Integrationsklasse sollen dabei für das Thema sexualisierte und häusliche Gewalt sensibilisiert werden. In der Auftaktveranstaltung hatten die genannten Institutionen die Möglichkeit ihre Arbeit vorzustellen. Dabei wurde über die Organisationen selbst berichtet, was Inhalt Ihrer täglichen Arbeit ist und es wurden realistische Fallbeispiele angesprochen, die zum Teil sehr berührend waren. Konkrete Inhalte der Veranstaltung waren:

 

·       Hintergrund des Themas?

·       Was ist Gewalt und welche Formen (physisch und psychologisch) gibt es?

·       Informationen zu den Kinderrechten

·       Cybergrooming

·       Häusliche Gewalt

·       Sexualisierte Gewalt

·       Schulische Gewalt

 

Ein weiteres Ziel der Veranstaltung war es, die Schülerinnen und Schülern über Zugangswege zu den Beratungsangeboten aufzuklären. Es wurde zudem eine Liste mit den wichtigsten Adressen, Internetseiten und Telefonnummern ausgeteilt. Diese Liste findet sich auch auf der Homepage der Schule.

 

Die Jugendlichen folgten den Vorträgen sehr diszipliniert und ausdauernd. Trotz des Ernstes des Themas waren die Jugendlichen sehr aufmerksam und brachten zum Teil den Mut auf, Fragen zu stellen.

 

Im zweiten Teil der Veranstaltung sollen die Hemmschwellen zu Hilfsangeboten genommen werden. Am 12. Mai 2022 werden die Schülerinnen und Schüler deshalb an einer schulinternen Rally teilnehmen, bei der sie vor Ort die Beratungsstellen kennenlernen und konkrete Fragen an die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen können.

 

Ein externes Workshopangebot (ggfs. geschlechtergetrennt oder zumindest in geschützten Räumen), durch das wir die Abwehr von Gewalt stärken wollen, rundet im kommenden Schuljahr dieses Projekt dann abschließend ab.